Eine überraschende Diagnose, schleichende oder plötzliche Behinderung/ Erkrankung eines Familienmitgliedes oder die unausweichlich fortschreitende Gebrechlichkeit eines greisen Menschen im Familienverbund….stellt alle vor bisher noch nie gestellte Fragen.

 

Wie soll das noch alles werden?

Werden wir das schaffen können?

Was kommt da auf uns zu?

Was können wir tun?

Woher bekommen wir Hilfen, Informationen, …

Wer übernimmt welche Aufgaben für den Pflegling?

Was ist noch möglich und was geht nicht mehr?

Woher bekomme ich Unterstützung (finanziell, medizinisch, psychisch)?

Darf ich auch mal mein eigenes Leben leben?

 

Die Pflege ist nicht zu letzt auch eine große seelische Belastung für die Angehörigen an die zuerst einmal niemand denkt! Schuldgefühle, Aggressionen, Depressionen, Trauer  bis hin zum Burnout sind Phänomene bei vielen Menschen, die plötzlich zu den „Pflegenden“ gehören

Das Gefühl allein alles schaffen zu müssen, unverstanden und überfordert mit der

Situation zu sein und gleichzeitig sich voll verantwortlich für das Befinden der zu pflegenden Person zu fühlen führt oft in den persönlichen Ausnahmezustand.

 

An diesem Abend geht es vorrangig um Sie als Angehörige!

 

Um eine Stütze und Unterstützung für andere sein zu können ist es wichtig um die eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu wissen.

Hilfreiche Informationen erhalten Sie zu folgenden Punkten:

Das Familiensystem im Krisenfall

Typische Strategien im Umgang mit Krisen

Helfersysteme – wer kann was ?

Was gibt mir als Pflegender Stütze und Unterstützung?